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Verkaufsbezeichnung:

190

Produktionszeitraum:

1982–1993

Klasse:

Mittelklasse

Karosserieversionen:

Limousine

Motoren:

Ottomotoren:

1,8–3,2 Liter

(66–172 kW)

Dieselmotoren:

2,0–2,5 Liter

(53–93 kW)

Länge:

4420–4448 mm

Breite:

1678–1706 mm

Höhe:

1361–1390 mm

Radstand:

2665 mm

Leergewicht:

1080–1340 kg

Nachfolgemodell

Mercedes-Benz Baureihe 202

Der Mercedes-Benz W 201 markiert für Daimler-Benz den Übergang zu einer neuen Fahrzeuggeneration. Die Raumlenkerhinterachse, neuentwickelte gekapselte Dieselmotoren und eine strömungsgünstige und sachliche Karosserie stehen für den neuen Stil. Der W 201 wurde über zehn Jahre lang produziert und sollte sich vor allem gegen den BMW 3er stellen, der in den USA hohe Absatzzahlen erreichte.

Erste Versuche zu einem Mercedes-Modell unterhalb der Mittelklasse begannen im Jahre 1974. Auf Basis verkürzter /8-Aggregateträger begann man, Parameter zur Lastenheft-Definition zusammenzutragen. Das Unternehmen begann 1976 mit ersten Designstudien, im Jahre 1978 wurden die Designmodelle erarbeitet, die Form konnte somit am 6. März 1979 festgelegt werden. Erste Prototypen wurden Anfang 1980 getestet, die Pilotproduktion startete rund zwei Jahre später im Februar 1982. Für die Erforschung und Entwicklung des W 201 von Januar 1974 bis Januar 1982 wandte Mercedes-Benz rund 2,3 Mrd. D-Mark auf.

Die im Markt schließlich als Mercedes-Benz 190 bezeichnete Baureihe wurde am 8. Dezember 1982 der Presse vorgestellt und am 9. Dezember 1982 am Markt eingeführt. Der W 201 wurde ab September 1983 als Rechtslenker für den britischen Markt vermarktet. Der Verkaufsstart des neuen Modells verlief anfangs enttäuschend. Paradoxerweise war der W 201 bei der Einführung teurer als die höher positionierte Mittelklasse-Limousine W 123. Bei dessen Nachfolger W 124 orientierte sich Mercedes konzeptionell stark am W 201.

Durch den sukzessiven Ausbau der Modellpalette (1983 folgten der 190 Diesel und das Sportmodell 190 E 2.3-16) erfreute sich das neue Modell jedoch schnell einer großen Beliebtheit, sodass Lieferfristen von einigen Monaten üblich wurden.