
Beim Manta A handelt es sich um die erste Generation des Manta, ein Mittelklasse-Coupé von Opel, zu dessen Baureihe auch der Ascona A gehört. Er hatte keinen wirklichen Vorgänger, ersetzte aber mit Olympia Coupé und Kadett 1700 S Coupé Varianten des Kadett B, die im Juli 1970 aus dem Programm genommen wurden. Der Manta lag im Opel-Programm zwischen Kadett Coupé und Rekord Coupé, sein wichtigster Konkurrent war der Ford Capri. Das italienisch anmutende Design schuf George Gallion unter der Leitung des Opel-Chefdesigners Chuck Jordan. Bis Juli 1975 entstanden 498.553 Wagen.
Am Anfang sah die Entwicklung gar keinen Manta vor und er ist dann auf ungewöhnliche Weise entstanden: Opel plante einen Kadett-Nachfolger, wobei die Baureihe erneut ein Coupé mit dem Vorderwagen der Limousine umfassen sollte. Als Reaktion auf das Erscheinen des Capri entschied der Opel-Vorstand im Frühjahr 1969, aus dem geplanten Kadett eine größere Baureihe zu konstruieren, wobei das Coupé eine eigenständige Karosserie und einen eigenen Namen bekommen sollte. Das Debüt des Kadett-Nachfolgers verzögerte sich daraufhin bis 1973.[1]
Ausgehend vom Entwurf für ein Kadett Coupé kreierte George Gallion im Sommer 1969 binnen sechs Wochen eine Coupé-Karosserie. Dem Trend folgend erhielt sie eine lange Front, man sprach von „Long Nose“, wozu man am Ford Capri die Länge von der Vordertürkante bis zur vorderen Stoßstange bestimmte und sich an diesen Maß orientiere. Da bis zum Produktionsbeginn nicht einmal ein Jahr lag, konnten keine speziellen Leuchten entworfen werden, ihre Konstruktion und Zulassungsprozedur hätte zu lange gedauert. Deswegen nahm man Standard-Rundscheinwerfer und die vorderen Blinkleuchten des Opel Olympia.[2]
Produktionszeitraum
1970–1975
Klasse
Mittelklasse
Karosserieversionen
Coupé
Motoren
Ottomotoren:
1,2–1,9 Liter
(44–77 kW)
Länge
4344 mm
Breite
1626 mm
Höhe
1355 mm
Radstand
2430 mm
Leergewicht
865–980 kg
Vorgängermodell
Opel Olympia Coupé
Nachfolgemodell
Opel Manta B




