
Der VW Käfer (VW Typ 1) ist ein Pkw-Modell in Kompaktklassengröße[Anm. 1] der Marke Volkswagen mit luftgekühltem Vierzylinder–Boxermotor und Heckantrieb, das von Ende 1938 bis Sommer 2003 gebaut wurde.
Mit über 21,5 Millionen Fahrzeugen war der Käfer das meistverkaufte Automobil der Welt, bevor er im Juni 2002 vom VW Golf übertroffen wurde.[1]
Ferdinand Porsche erhielt am 22. Juni 1934 vom Reichsverband der Deutschen Automobilindustrie einen Entwicklungsauftrag für den Prototyp eines sparsamen und preisgünstigen Pkw, nachdem Adolf Hitler im Jahr zuvor im Rahmen der 24. Internationalen Automobil- und Motorrad-Ausstellung (IAMA) in Berlin den Bau eines günstigen Autos für die deutsche Bevölkerung, eines Volkswagens, gefordert hatte. Der Name war nicht neu; Volkswagen wurden mindestens seit 1905 mehrere Modelle unterschiedlicher deutscher Hersteller in der Werbung genannt.[2] Zur Senkung der Produktionskosten des Volkswagens sollte insbesondere der Ersatz importierter Rohstoffe durch Erzeugnisse der deutschen Chemieindustrie beitragen; so sollten etwa die Scheiben aus Kunststoff anstelle von Flachglas bestehen, für die Polsterung war Kunstleder vorgesehen, und die Reifen sollten aus Buna hergestellt werden.[3]
Produktionszeitraum
1938–2003
Klasse
Untere Mittelklasse
Karosserieversionen
Limousine, Cabriolet
Motoren
Ottomotoren:
1,1–1,6 Liter
(18–40 kW)
Länge
4070–4140 mm
Breite
1540–1585 mm
Höhe
1500 mm
Radstand
2400–2420 mm
Leergewicht
730–930 kg
Nachfolgemodell
für 1303 Limousine:
VW Golf I Limousine
für 1303 Cabriolet:
VW Golf I Cabriolet





