
Beim Ascona A handelt es sich um die erste Generation des Ascona, eine Mittelklasse-Baureihe von Opel, zu der auch das Coupé Manta A gehört. Er hatte keinen wirklichen Vorgänger, ersetzte aber mit Olympia, Kadett LS und Kadett 1700 S Varianten des Opel Kadett B, die im Juli 1970 aus dem Programm genommen wurden. Den Ascona hatte man zwischen Kadett und Rekord positioniert, er zielte vor allem auf Aufsteiger vom Kadett[1] und sein wichtigster Konkurrent war der Ford Taunus. Das geradlinige, schnörkellose Design schuf der Opel-Chefdesigner Chuck Jordan.
Die Produktion des Ascona A begann September 1970, seine Vorstellung erfolgte dann im November auf dem Turiner Autosalon und er blieb bis Juli 1975 in Produktion, wobei 691.438 Wagen in Bochum und Antwerpen[2] vom Band liefen.
Der Ascona weist eine ungewöhnliche Entstehungsgeschichte auf: Opel plante ihn als Kadett-Nachfolger und beschloss erst während der Entwicklung eine völlig neue Modellreihe. Der Kadett B blieb daraufhin im Programm und wurde erst 1973 abgelöst. Die Ursache dafür lag bei der Konkurrenz. Als der Opel-Vorstand nach Erscheinen des Capri die große Resonanz beim Publikum sah und eine Limousine mit dem gleichen Chassis erahnen konnte, beschloss er im Frühjahr 1969, dem eine neu geschaffene Fahrzeuggröße entgegenzusetzen.[3]
Der Werbeslogan lautete zunächst: Opel Ascona. Der Außenseiter. Dann folgte: Opel Ascona. Mit jedem Kilometer wächst die Freundschaft.[4]
Produktionszeitraum
1970–1975
Klasse
Mittelklasse
Karosserieversionen
Limousine, Kombi
Motoren
Ottomotoren:
1,2–1,9 Liter
(44–66 kW)
Länge
4124–4180 mm
Breite
1630 mm
Höhe
1385–1400 mm
Radstand
2430 mm
Leergewicht
845–995 kg
Vorgängermodell
Opel Olympia A
Nachfolgemodell
Opel Ascona B




